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Bei uns im Hause stattfindende Veranstaltungen

1979 - 2019 

Als Nachnutzung für das brachliegende Gebäude im Dorfzentrum von Leutkirch-Urlau favorisierten die Gebäudeeigentümer anfangs die Schaffung von günstigem Wohnraum. Da das Gebäude aber an einem Ortsbild prägenden Platz steht, haben sich ein paar aktive Bürger mit der Fragestellung „Was passt am Besten in das Gebäude der alten Brauerei und was erbringt einen Mehrwert für das Dorf und die Region?“ beschäftigt. Die Antwort war schnell gefunden: Bier, Branntwein, Brot. Bohnen, Bio- und Regionalprodukte, Bücher und begeisterte Kunsthandwerker. Kleine Brauereien sind stark auf dem Vormarsch. Jung und Alt interessieren sich für die Kunst des Brauens. Aufgrund der Tatsache, dass nebenan auf dem Hochlandhof ein Brennrecht existiert, kam schnell der Gedanke auf, in Zukunft auch Obst von Streuobstwiesen zu Branntwein zu brennen. „Wir brauchen auch unser eigenes Brot“, hieß es bald. Schließlich gab es im Urlauer Dorfgasthof Hirsch früher eine Dorfbäckerei und in der Urlauer Kurzmühle wurde Mehl für Bäckereien gemahlen. Das Thema Nahrungsmittel war somit ein zentrales Thema bei der Ideenfindung. Verschiedene Lebensmittel selbst produzieren oder produzieren lassen, wäre eine spannende Idee, waren sich die Initiatoren  der Genussmanufaktur schnell einig. Eigenes Bio-Ochsenfleisch aus Allmishofen, frischen Fisch aus Urlau, Lammfleisch aus dem Rückhaltebecken, Käse vom Boschenhof, Kartoffeln aus Herlazhofen und die frischen Eier aus Friesenhofen. Diese regional produzierten Nahrungsmittel brauchen eine Verkaufsstelle. In der „alten Brauerei“ ist Platz für einen  kleinen Dorf- und Genossenschaftsladen. Desweiteren konnten die Initiatoren in Stefanie Jacobi eine ambitionierte Weberin für die GenussManufaktur gewinnen. (Text: Website Allgäuer GenussManufaktur)
“Reden ist gut...
Allgäuer Genussmanufaktur

Zur Historie der zukünfitigen GenussManufaktur

Das Gebäude der “Alten Brauerei” in Leutkirch-Urlau verfügt über eine spannende Geschichte – es wurde im Jahr 1904 von Hofgutbesitzer Wiedemann erbaut. Direkt neben dem Brauereigebäude wurden im Dorfgasthof Sonne die Bierspezialitäten ausgeschenkt. Ende der 1920er Jahre kam es zum bekannten „Mord von Urlau“. Die Frau vom Brauereibesitzer Wiedemann wurde erschossen aufgefunden. Trotz der fehlenden Tatwaffe wurde der Hofgutsbesitzer dennoch zu einer Haftstrafe ins Zuchthaus gesteckt, weil er vor dem Mord auf seine Frau eine hohe Lebensversicherung abgeschlossen hatte. Die Tatwaffe vom „Mord von Urlau“ wurde übrigens erst vor ein paar Jahren entdeckt. Aufgrund der Haftstrafe ging das Hofgut in den Bankrott. Die Gebrüder Rittmayer übernahmen das Hofgut samt Brauerei. Mitte der 1930er Jahre kaufte das Unternehmen Hochland Käse das Hofgut in Urlau. Das Brauereigebäude wurde fortan bis in die 1960er Jahre als Käselager genutzt. Danach beherbergte das ehemalige Brauereigebäude zahlreiche Unternehmen – unter anderem wurde hier das erfolgreiche Unternehmen „Prolana Naturbettwaren“ gegründet. Die letzten Jahre waren im Gebäude ein Buch-Antiquariat, Lagerräume für historische Baustoffe und eine Werkstatt untergebracht. Aktuell lagern im Gebäude noch rund 40.000 Bücher und Zeitschriften.
Stefanie Jacobi ist nicht nur begeisterte Weberin, sondern natürlich auch Musikliebhaberin. Zwischen den Websessions wird schon gerne auch mal der E-Bass rausgeholt und ordentlich gezupft. Natürlich besitzt Frau Jacobi auch eine Musikanlage vom Hifi Bauerhof. Bei einem munteren Plausch im schönen Kreuzbachthal kam Stefanie die Idee wir könnten doch die Neueröffnung der GenussManufaktur zusammen musikalisch untermalen. Kurz mit den Verantwortlichen abgeklärt und schon war die Idee Realität. Wir werden im Studio der Webstube eine kleine, aber sehr feine Musikanlage präsentieren und dabei die Gäste der Webstube musikalisch würdevoll begleiten. Michael Wick wird während den Veranstaltungen für Fragen an Interessierte zur Verfügung stehen. Die Webstube und Hifi Bauernhof freuen sich über zahlreiche Besucher.
Seidenschals von Stefanie Jacobi

Die Idee und die Termine

Die Weberin Stefanie Jacobi
Termine Eröffnung “GenussManufaktur” Die offizielle Neueröffnung der GenussManufaktur findet statt am: Samstag, den 31. August 2019  ca.11.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr Sonntag, den 01. September 2019  ca.11.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr
Stefanie Jacobi bei der Arbeit
Stefanie Jacobi`s Geschichte begann eigentlich vor ca. 20 Jahren nämlich 1997. Der Grundstein wurde von Herrn Heinz Friedrich Meyer, seineszeichens Kunsttherapeut und Webermeister. Er hatte eine Weberei in im Kloster Lüne in Lüneburg. Bei Ihm erlernte Sie das klassische Handwerk und arbeitete nach der Ausbildung bei ihm. Eigentlich aber kommt Stefanie Jacobi aus einer Weber-Dynastie. Denn bereits Ihr Urgrossvater, Bruno Jacobi hatte eine Großweberei- und Stickerei in Greiz/Thüringen. Er hatte damals schon mehrere hundert Mitarbeiter und lieferte feinste Tücher bis in den Vatikan. Seit 2016 hat sich Stefanie Jacobi nun selbständig gemacht und sich im Oberallgäu niedergelassen. 2017 war das Jahr der Fürstin. Fürstin Waldburg-Zeil hatte früher 52 Mohair-Ziegen. Deren Haare erntete Sie und ließ Sie in Frankreich verspinnen und färben. Anschliessend lagerte Sie das Garn wieder in Schloss bei Leutkirch auf dem Dachboden ein - bis die Fürstin über die Weberin aus dem Allgäu las. Es gab ein grosses gemeinsames Projekt. Seit 2018 soll nun der Start der Webstube mit Ihrer Passion, neuen Ideen und viel Freude sein. Quelle und Text in Auszügen hier: www.die-webstube.de

Die Weberin

Achtung! Vom 27. bis 31. August 2019 haben wir geschlossen!
Die Allgäuer GenussManufaktur eröffnet und wird dabei sein...
...Hören ist besser”
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